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Geplante Aktivitäten und Projekte des Freundeskreises für 2011 und 2012

Bronzeplatten weisen den Weg

Der Freundeskreis Römerkanal e.V. hat sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass der gesamte Verlauf des antiken Römerkanals mit attraktiv gestalteten Bronzeplatten  (40 x 40 cm) markiert wird. Dort wo der Kanal städtisches Gebiet durchquert werden die Platten in die Bürgersteige eingepasst und machen die Menschen auf den Kanalweg aufmerksam. Auf diese Weise wird dieses großartige antike Bauwerk höchster Ingenieurkunst  wieder ins Bewusstsein vieler  Menschen gebracht, die oft nicht ahnten, auf welch historisch bedeutsamen Boden sie gerade gehen.

Die Finanzierung der Platten soll durch Sponsoren erfolgen. Die Spendernamen können auf Wunsch auf den Bronzeplatten eingraviert werden.

Bronzeplatte Entwurf

Eine Ehrenerklärung für den Römerkanal

Der Römerkanal war stets mehr als ein großartiges Bauwerk. Es war die Lebensader für das antike Köln, das so mit dem klaren Eifelwasser versorgt werden konnte. Auch heute noch verbindet der Römerkanal die Menschen zwischen Nettersheim und Köln.  Die Städte und Gemeinden, die der Römerkanal kreuzte, haben sich im Regionalbeirat zusammen geschlossen. Hier wird gegenwärtig und unter der wissenschaftlichen Beratung von Prof. Dr. Klaus Grewe eine Charta erarbeitet, mit der sich die beteiligten Kommunen verpflichten, den Römerkanal zu erhalten und zu pflegen. Dies ist nicht  nur eine Verbeugung vor der Kulturleistung der damaligen Bauherren sondern auch ein Beitrag zur Förderung des Tourismus, der den Kommunen ebenso dient wie der Erhaltung der Reststücke des Kanals.

Auf den Spuren des Kanals lässt sich gut wandern.

Wandern ist Vieles: Erholung, Stärkung, Meditation, Bildung, Erlebnis, Vergnügen, Gemeinschaft usw. Vielleicht erklärt diese Vielfalt die  Beliebtheit des Wanderns und die Fülle der Wanderwege. Auch der Römerkanal lädt zum Wandern ein. Der Freundeskreis Römerkanal e.V. hat sich erfolgreich dafür stark gemacht, den Römerkanalwanderweg neu auszuschildern und touristisch zu vermarkten. In Zusammenarbeit mit den Anrainerkommunen, dem Eifelverein, dem Naturpark Nordeifel und dem Naturpark Rheinland soll die Beschilderung im Jahre 2011/12 realisiert werden.

Zülpich 2014: Wasser für Roms Städte

Eine ebenso faszinierende wie informierende Ausstellung wird vorbereitet. Prof. Dr. Klaus Grewe hat ein umfassendes Konzept entwickelt, das drei Schwerpunkte umfasst:

  • Die Technik des römischen Wasserleitungsbaus
  • Die Eifelwasserleitung -Deutschlands großartigster Technikbaus der Römerzeit
  • Vom Kalksinter zum Aquäduktmarmor - Ein Exportschlager des mittelalterlichen Rheinlands

Die Ausstellung wird zunächst im  Zülpicher Museum für Badekultur (Frühjahr bis Sommer 2014) gezeigt und wandert dann durch verschiedene Städte in Deutschland. Damit wird, gleichsam nebenbei auch für die Eifel und die beteiligten Kommunen geworben. Später soll die Ausstellung einen festen Platz in Rheinbach erhalten und dort weiter gepflegt werden.

Rheinbacher Info-Zentrum „Wasser für Roms Städte“

Die Ausstellung „Wasser für Roms Städte“, die zunächst in Zülpich und dann in anderen Städten gezeigt wird, soll im Zentrum der Stadt Rheinbach eine feste Bleibe finden. Gegenwärtig wird ein attraktiver Standort gesucht, der einer so großartigen Ausstellung angemessen ist und selbst als Besuchermagnet wirken kann. Der Freundeskreis Römerkanal ist zuversichtlich hier mit Hilfe der Stadt Rheinbach eine Lösung zu finden, die auch Rheinbach ehrt.