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Pressemitteilung

 

Freundeskreis Römerkanal e.V., Madbachstr. 19, 53359 Rheinbach,

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           Prof. Dr. Gerd Wiendieck
           Pressesprecher
           Tel. 02226-900106
           gerd.wiendieck@t-online.de

15.11.2010

Zur Zukunft des antiken Eifelwasserkanals.

Bericht aus der Jahreshauptversammlung des Freundeskreis Römerkanal e.V.

Der Freundeskreis Römerkanal e.V. ist noch jung - erst zwei Jahre alt - hat aber schon viel bewegt. Allein 2010 gab es mehrere Exkursionen, Ausstellungen, Vorträge, Einweihungen, Präsentationen, Renovierungen, Wanderungen und als besondere Attraktion, den Römertag im Sommer in Rheinbach. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, das größte römische Bauwerk diesseits der Alpen nicht „untergehen“ zu lassen, sondern für die Zukunft im Bewusstsein zu bewahren und  - soweit es in Resten noch erhalten geblieben ist – aufzufinden, zu pflegen und zu renovieren. Professor Dr. Klaus Grewe, archäologischer Experte für die antiken Aquäduktbauten, ist immer wieder fasziniert von der erhabenen Ingenieurkunst und dem Organisationsgeschick der Römer. Wir stehen heute bewundernd vor der Leistung ein solch gigantisches Bauwerk in die damals sehr unwirtliche Eifel zu setzen, um den Kölnern das gute Wasser aus den fast 100 km entfernten natürlichen Quellen bei Nettersheim zu liefern.

Lorenz Euskirchen, der Vorsitzende des Vereins gab am 02. November 2010 einen ausführlichen Rechenschaftsbericht und erläuterte anhand zahlreicher Bilder und Grafiken die vielen Aktivitäten des Vereins. Er ging dabei besonders auf die Gründung des Regionalbeirates ein. Der Verlauf des Römerkanals berührt nämlich zahlreiche Städte und Gemeinden, die sich alle, von Nettersheim über Rheinbach bis Köln im Beirat mit dem Ziel zusammengeschlossen haben den Römerkanal als archäologisches Denkmal zu erhalten und touristisch zu erschließen. In Rheinbach wird der Verlauf der Kanals mit Bronze-Platten markiert, die an verschiedenen Stellen in die Bürgersteige eingelassen werden. Bürgermeister Stefan Raetz hat diese Initiative ausdrücklich begrüßt.

Gegenwärtig wird ein Informationszentrum in Rheinbach geplant, das alles Wissenswerte über den Römerkanal sammelt und den Menschen zugänglich macht. Dort werden Bilder, Zeichnungen, Bücher, Modelle, multimediale Darstellungen, Fundstücke und Sinterplatten gezeigt werden. Diese, auch als Aquäduktmarmor bezeichneten Platten wurden aus den Kalkablagerungen, dem Sinter, gewonnen um hochwertige Grabplatten oder Säulenkapitele zu fertigen.

Zum Abschluss gab es aus dem vollbesetzten großen Saal im Hotel Streng noch Vorschläge, was noch alles gemacht und umgesetzt werden sollte. Lorenz Euskirchen versprach alle Anregungen aufzugreifen und zu prüfen und appellierte an die Mitglieder sich noch aktiver an der Umsetzung zu beteiligen, um diese Pläne Wirklichkeit werden zu lassen.
Und er lud alle Interessierte ein sich auf  www.freundeskreis-roemerkanal.de weiter über den Verein zu informieren.

Der "Freundeskreis Römerkanal e.V." hat seine diesjährige Jahresvollversammlung durchgeführt und u.a. den Vorstand neu gewählt.

 

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