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Verlauf der römischen Wasserleitung

 

Die römische Wasserleitung von der Eifel nach Köln ist mit 95,4 km eine der längsten, die je von den Römern gebaut worden ist. Tag für Tag versorgte sie die Colonia Claudia Ara Agrippinensium (Köln) mit 20.000 m³ bestem Trinkwasser aus der nördlichen Eifel. Und obwohl näher an der Stadt liegende Quellen durchaus hätten genutzt werden können,  nahmen es die römischen Ingenieure auf sich, das Wasser aus einem in der Luftlinie rund 50 km entfernt liegenden Gebiet heranzuführen. Mittelalterliche Baumeister haben dann das antike Baumaterial des Römerkanals, der auch als Eifelwasserleitung bezeichnet wird, ein zweites Mal verwendet. Ihr besonderes Interesse galt allerdings den Kalkablagerungen, die sich im Laufe vieler Jahre in der Kanalrinne gebildet hatte: In Ermangelung anderer Schmucksteine für die Bauten der romanischen Zeit brach man diesen Kalksinter genannten Stein, um ihn als „Aquädukt-Marmor“ zu Säulen, Altarplatten und Grababdeckungen zu verarbeiten. Aber auch heute noch, nach fast zweitausend Jahren, sind vom ,,Römerkanal“ beachtliche Überreste erhalten, die von dem großartigen technischen Können der Römer Zeugnis ablegen.             

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